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Lausitzer Rundschau, 27.03.2008 Dresdener Professor fasst die besten Ideen zusammen Umsiedlungsstandort Trebendorf Trebendorf. Prof. Heiko Schellenberg von der TU Dresden erstellt derzeit einen Entwurf für den Umsiedlungsstandort Trebendorf. Dazu war im vergangenen Jahr ein städtebaulicher Ideenwettbewerb von Vattenfall ausgelobt worden, an dem sich vier verschiedene Architekturbüros beteiligten.
Die Trebendorfer hatten in der Folge die Qual der Wahl und sollten sich für einen Vorschlag davon entscheiden, und diese Wahl fiel mehrheitlich auf Heiko Schellenberg. Dieser hat nun die Aufgabe, die Lösung für die Teilortsumsiedlung fertigzustellen. In diese soll auch das Beste – so der Wille der Trebendorfer – aus den anderen Vorschlägen einfließen. Im Juli sollen laut Vattenfall die Eckdaten vorliegen. Diese werden dann öffentlich vorgestellt. Wenn sie bestätigt sind, geht es an den Bebauungsplan, der im Frühjahr 2009 vorliegen sollte. «Wir rechnen dann im Juli 2010 mit baureifen Grundstücken» , erläuterte Prof. Dr. Detlev Dähnert von Vattenfall die Terminkette. Parallel dazu laufe die Vorbereitung der Umsiedlung von Mühlrose und auch Klein Trebendorf, zu der es bei der Genehmigung des Vorranggebietes – mit dem Ergebnis des Braunkohleplanverfahrens wird 2011/12 gerechnet – kommen würde, so Dähnert. Mitte März war den jeweiligen Einwohnern das Procedere erläutert worden. Die jeweiligen Haushalte erhalten dann im Mai Fragebögen, die derzeit vorbereitet werden und deren Beantwortung Vattenfall in die Lage versetzt, präzisierte Umsiedlungsangebote zu unterbreiten. Diese Angebote erfolgen voraussichtlich im Mai 2009. «Danach würden die Verhandlungen mit Mühlrose und Trebendorf für Klein Trebendorf beginnen, die wir möglichst 2010 zum Abschluss bringen möchten.» Wie Detlev Dähnert in diesem Zusammenhang betonte, seien alle bisherigen Gespräche und Verhandlungen mit den Mühlrosern und Trebendorfern nach «anfänglichen Höhen und Tiefen, die durchwandert wurden» , sachlich verlaufen. «Der jetzige Arbeitsstand ist als sehr gut einzuschätzen, auch was die geforderte Planungssicherheit für die Bürger angeht.» (ni) |