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Lausitzer Rundschau, 20.03.2008 Hornow-Wadelsdorf hinterfragt Tagebaurandlage Hornow-Wadelsdorf. Anfang Mai soll in Hornow-Wadelsdorf eine Einwohnerversammlung zum Thema Braunkohletagebaue stattfinden. Dem haben am Dienstagabend die Gemeindevertreter zugestimmt. Hornow-Wadelsdorf grenzt an das Braunkohlefeld Bagenz-Ost, das neu erschlossen werden soll. Über das Okay der Gemeindevertreter freute sich besonders die Abegordnete Antoinette Leesker. Als Vorsitzende des Heimatvereins Hornow-Wadelsdorf wolle sie die Informationsveranstaltung organisieren, aber auch die Gemeindevertretung hinter sich wissen.
Bereits im Dezember, als der Amtsausschuss Döbern-Land Informationen zur Neuerschließung von Tagebaugebieten auf der Tagesordnung hatte, hatte der Hornow-Wadelsdorfer Bürgermeister Lothar Hendrischk seine Bedenken geäußert. Die Gemeinde werde durch das Feld Bagenz-Ost an den Rand gedrängt, und mit Kohlestaub und Krach sei die Gemeinde nicht lebenswert, hatte er erklärt. Antoinette Leesker am Dienstagabend: «Manche sagen, 20 Jahre, das ist noch so weit weg. Aber ich denke, ihr habt alle Kinder. Deshalb sollten wir wissen, wie es für unsere Gemeinde weitergeht.» Sie betonte aber, dass die Informationsveranstaltung nicht in eine «wüste Keilerei ausarten» dürfe. «Wir sollten all unsere Fragen stellen können. Und ich hoffe, dass ich für beide Seiten kluge Leute finde» , sagte Antoinette Leesker und nannte mit Dr. Ulrich Obst aus dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR), Professor Dr. Detlef Dähnert, Leiter für Bergbauplanung und -Infrastruktur bei Vattenfall, und René Schuster, Sprecher der Grünen Liga, schon einige Experten, um die sie sich für Anfang Mai bemühen wolle. (ani) |