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Lausitzer Rundschau, 30.10.2008 Vattenfall und Kohleabbau als Hauptthemen in Grießen
Griessen "Vattenfall und Kohleabbau" hat Hartmut Fort unmittelbar nach seiner Wahl zum neuen Grießener Ortsvorsteher am Montagabend als Schwerpunkte der Arbeit des Ortsbeirates benannt und die Zusammenarbeit des ganzen Dorfes als wichtig bezeichnet.
Wie fast immer zu Ortsbeiratssitzungen in den zurückliegenden zwei Jahren waren auch zur Wahl des Ortsbeirats außer dessen drei Mitgliedern rund 30 Einwohner erschienen (die RUNDSCHAU berichtete). Eine Reihe von Bürgerfragen in der Einwohnerstunde betrafen den Straßenzustand des Bahnhofsberges im Dorf. Überlegungen bezüglich eines Neubaus der Straße, die vor allem durch schwere Baufahrzeuge in den jetzigen Zustand versetzt worden sei, machten die Runde, und Hoffnungen, dass Vattenfall finanziell helfen könne. Der Jänschwalder Bürgermeister merkte an dieser Stelle an, dass bei einem Neubau Anliegerbeitragskosten entstehen. Eine Reparatur belaste zwar nicht die Anlieger, aber die Kommune. Ein Grießener schlug vor, außer dem Vattenfall-Derny-Cup noch weitere Aktivitäten zu entwicken. Er nannte eine Mountainbike-Strecke und einen Minitriathlonwettkampf, bei dem der Kanal einbezogen werden könnte, als Beispiele. Weitere Einwohneranfragen und Hinweise bezogen sich auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung am Ortseingang aus Richtung Jänschwalde Ost, das Pflanzen weiterer Bäume im Dorf und die Pflege vorhandener Pflanzungen sowie den Stand der Neugestaltung des Dorfteiches. Ortsbeiratsmitglied Frank Lehmann reichte zu Letzterem eine großformatige Zeichnung zu der geplanten Neugestaltung des Teiches in die Gästerunde, die er von Vattenfall erhalten habe. Mit neuen Informationen könne er nicht aufwarten, da die zuständige Vattenfall-Mitarbeiterin im Urlaub sei. Und den Baubeginn am Teich könne Grießen nicht beeinflussen, so Frank Lehmann. Diskutiert wurden auch die Lärm- und Staubbelästigungen durch den Tagebau. Die Schutzwand sei zu kurz, hieß es aus der Einwohnerrunde. Der Messwagen, der zuletzt im Dorf stand, sei zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Wichtig sei eine Messung im Frühjahr bei trockener Witterung. Ihr Anliegen in Sachen fortschreitendem Tagebau wollen die Grießener im nächsten Kohleausschuss vortragen. B.Remus |