www.umsiedler-schleife.de


Startseite arrow Neuigkeiten arrow Neuigkeiten Politik/Planung arrow Braunkohle-Gegner warnen vor Wortbruch
Samstag, 19. Mai 2012
Start
Startseite
Lage / Karte
Übersicht
Hauptmenü
Neuigkeiten
Umsiedlung
Wir Umsiedler
Presse
Heimat
Ortsgeschichten
Historische Orte
Brauchtum / Tradition
Sagenwelt der Region
Verschwundene Orte
Die Sorben der Lausitz
Bergbau
Bergbau im Überblick
Sonstiges
Allgemeines
Links
Bildergalerie
Gästebuch
Diskussion
Videogalerie
Suche...
Kontakt
Impressum
Sitemap
Newsletter







Braunkohle-Gegner warnen vor Wortbruch PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 6. November 2008

Lausitzer Rundschau, 07.11.2008

 

Braunkohle-Gegner warnen vor Wortbruch

Potsdam  Braunkohle-Gegner haben die Zusage der Landesregierung angezweifelt, über die bisherigen Pläne hinaus keine weiteren Tagebaue zu genehmigen.

Nach derzeitiger Rechtslage könnten Bergbauunternehmen jederzeit weitere Kohlefelder beantragen, warnte der Koordinator des Volksbegehrens „Keine neuen Tagebaue“, Falk Hermenau, am Donnerstag. Langfristig seien mehr als 33 märkische Dörfer von der Abbaggerung bedroht. Abhilfe biete das Volksbegehren.

Das Volksbegehren „Keine neuen Tagebaue – für eine zukunftsfähige Energiepolitik“ war am 10. Oktober gestartet worden. Zu den Initiatoren gehören Umweltverbände, die Linkspartei und die Grünen. Bis zum 9. Februar 2009 müssen 80 000 wahlberechtigte Brandenburger in den Behörden unterschreiben, um dem Volksbegehren zum Erfolg zu verhelfen. Der Stromerzeuger Vattenfall Europe will künftig die Braunkohle aus sechs erweiterten oder neuen Lausitzer Gruben fördern.

Aktuell habe das Volksbegehren-Bündnis die Bürger in den 13 Ortschaften des Kohlefeldes Calau-Süd darüber informiert, dass die Regierung keinen verbindlichen Schutz vor weiteren Tagebauen beschlossen habe, sagte Hermenau. „Die Landesregierung hatte schon einmal versprochen, Kohlefelder nicht in Anspruch zu nehmen. Dieses Versprechen, gegeben 1993 zum Feld Jänschwalde-Nord, wurde nur 14 Jahre später gebrochen.“

Hermenau verwies auf eine Studie vom Mai 2007, die Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) in Auftrag gegeben hatte. „2007 empfahlen Gutachter des Wirtschaftsministeriums, mehr als 33 Dörfer abzubaggern.“ Nur wegen der Veröffentlichung in den Medien seien die Pläne vorerst zusammengestrichen worden.

dpa/mb

 
< zurück   weiter >

Neuigkeiten Umsiedlung Schleife

Seit 2003 wird die Teilortsumsiedlung Rohne/Mulkwitz vorbereitet.

Alle Nachrichten aus diesem Bereich...

 

 

Neuigkeiten Gegner / Initiativen / Protest

Spätestens seit Horno regt Widerstand gegen die Braunkohlenförderung.

Alle Nachrichten aus diesem Bereich... 

 

Design by Joomlateam.com | Powered by Joomlapixel.com |