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Tagebau-Gegner erobern Spremberger Turm in Cottbus lr-online.de; 21.12.2008
Die Umweltschutzorganisation Robin Wood hat am Sonntag mit einer spektakulären Aktion in Cottbus gegen neue Braunkohle-Tagebaue in der Lausitz protestiert. Zwei Robin-Wood-Mitglieder seilten sich von dem mehr als 30 Meter hohen Spremberger Turm ab und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Tagebaue könnt ihr Euch schenken. Dörfer retten, Klima schützen“.
Der Energiekonzern Vattenfall will bis 2040 die drei Dörfer Kerkwitz, Grabko und Atterwasch abbaggern, um den Tagebau Jänschwalde Nord zu erweitern. Einen entsprechenden Antrag stellte der Konzern am 16. Dezember beim brandenburgischen Infrastrukturministerium, hieß es. Werde der Vattenfall-Antrag genehmigt, müssten rund 2000 Menschen ihre Dörfer verlassen. „Das Grundwasser wird abgesenkt und mehr als 250 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Luft geblasen.“
Daniel Häfner von Robin Wood, forderte die Brandenburger auf, das Volksbegehren gegen neue Tagebaue zu unterstützen und zu einem Ökostromanbieter zu wechseln. Für einen Erfolg des Anfang Oktober gestarteten Volksbegehrens müssten bis zum 9. Februar 2009 mindestens 80 000 wahlberechtigte Brandenburger in den Ämtern der Kommunen unterschreiben. Zur Halbzeit waren es erst 6239 Unterschriften. Zu den Organisatoren gehören Umweltverbände, die Linken und die Grünen. Presseerklärung von Robin Wood: Cottbus, den 21.12.2008
"Tagebaue könnt ihr Euch schenken"
ROBIN WOOD-Aktive protestieren gegen neue Tagebaue in Brandenburg ROBIN WOOD-AktivistInnen haben heute mit einer spektakulären Aktion in Cottbus gegen neue Braunkohle-Tagebaue in der Lausitz protestiert. „Tagebaue könnt ihr Euch schenken. Dörfer retten, Klima schützen“ stand auf dem Transparent, mit dem sich ein Aktivist und eine Aktivistin von ROBIN WOOD heute am Spremberger Turmin Cottbus, abseilten.
Heute gegen 12.30 Uhr seilten sich ein Aktivist und eine Aktivistin aus dem mehr als 30 Meter hohen Wahrzeichen der Stadt Cottbus ab. Mit dem ca. 5 x 10 Meter großen Transparent protestieren sie gegen die klimaschädliche Politik von Vattenfall und der brandenburgischen Landesregierung. Sie werden von ca. 15 Aktiven unterstützt.
Vattenfall will bis 2040 die drei Dörfer Kerkwwitz,Grabko und Atterwasch abbaggern, um den Tagebau Jänschwalde Nord zu erweitern. Einen entsprechenden Antrag stellte der Konzern am 16. Dezember 2008 beim brandenburgischen Infrastrukturministerium. Kommt Vattenfall damit durch, werden ca 2.000 Menschen aus ihren Dörfern vertrieben das Grundwasser wird abgesenkt und mehr als 250 Mio. Tonnen Kohlendioxid in die Luft geblasen.
„Vattenfall hat Tausenden Menschen ein miserables Weihnachtsgeschenk bereitet. Sie müssen das Fest nun in der Angst leben, dass sie ihr Zuhause verlieren und ihre Dörfer dem Erdboden gleich gemacht werden. Der Konzern zeigt damit, wie gleichgültig ihm die Leidtragenden seiner Politik sind“, erklärt Daniel Häfner, Aktivist von ROBIN WOOD.
"Wir fordern die Menschen auf, das Volksbegehren in Brandenburg zu unterstützen und zu einem Ökostromanbieter zu wechseln." ergänzt Häfner
Zum dreckigen Strom von Vattenfall gibt es eine Alternative: Ökostrom. ROBIN WOOD hat ausführlich auf dem Ökostrom-Markt recherchiert und empfiehlt zurzeit vier - bundesweit aktive - Ökostromanbieter. Sie bieten zu 100 Prozent Ökostrom an, sind eigentumsrechtlich nicht mit Atom- und Kohlekonzernen verflochten und investieren in Erneuerbare Energien.
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