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Samstag, 19. Mai 2012
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Geschichten / Texte
Wenn die Bäume tragen, musst du gehen PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 2. Januar 2008

Lausitzer Rundschau, 02.01.2008

Finsterwalder kämpfen gegen Wohnblockabriss


Finsterwalde.  Die Nachricht hat sie mitten ins Herz getroffen: Das Haus, in das sie vor knapp zehn Jahren eingezogen sind, soll abgerissen werden: Stadtumbau heißt es nüchtern. Für Bernd und Ilona Husemann aus Finsterwalde (Elbe-Elster) ist es das dritte Mal, dass sie sich von einem Fleckchen Erde, mit dem sie sich vertraut gemacht hatten, unfreiwillig trennen sollen.

 

 

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Der langsame Tod von Lakoma PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 26. Dezember 2007

Auf www.lacoma.info/fotos.html ist die u.a. Zwangsräumung und der Abriß des Dorfes Lakoma dokumentiert.

Das Dorf Lakoma nordöstlich von Cottbus wurde bereits 1987-1990 leergezogen und teilweise abgerissen. Aufgrund des zurückgehenden Braunkohlebedarfes nach der Wende verschob sich die Überbaggerung des Dorfes um mehr als 15 Jahre.

1992 wurden einige Gebäude besetzt. Zwei Jahre später wurde die Nutzung der Gebäude durch Verträge legalisiert.  Viele Nutzungsverträge wurden zum Herbst 2003 gekündigt. Die Mehrzahl der Häuser wurde bis März 2005 abgerissen.

 

Startseite: www.lacoma.info  

 
Begleitbuch zur Ausstellung in Horno erschienen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 6. Dezember 2007

Lausitzer Rundschau, 07.12.2007

Begleitbuch zur Ausstellung in Horno erschienen

Wirkung zwischen Kirche und Kohle

Spree-Neiße.  Mit der Veröffentlichung eines Buchs über die Auswirkungen des Bergbaus auf Lausitzer Kirchgemeinden ist die Arbeitsgruppe des Kirchlichen Informations- und Begegnungszentrums Horno am vorläufigen Ziel ihrer Arbeit angelangt. Die als Begleitheft für die Ausstellung in der Hornoer Kirche gedachte Publikation umfasst Beschreibungen der 26 Kirchen, die dem Bergbau seit dem Jahr 1962 weichen mussten.

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Weißagker Kirche wich mit dem Dorf dem Tagebau PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 2. Dezember 2007

Lausitzer Rundschau, 01.12.2007

Hornoer Publikation vertieft das Thema


Weißagker Kirche wich mit dem Dorf dem Tagebau


Forst. Die Erschließung der Braunkohletagebaue Cottbus-Nord und Jänschwalde für das neue Kraftwerk bei Peitz hatte in den 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre für Orte im damaligen Kreis Forst gravierende Veränderungen zur Folge. Klein-Bohrau, Klein-Briesnig und Klinge sowie die Gemeinde Weißagk verschwanden von der Landkarte. Später folgte Horno.

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Wir waren die letzten Einwohner von Grünhaus PDF Drucken E-Mail
Samstag, 24. November 2007

Lausitzer Rundschau, 24.11.2007



Wir waren die letzten Einwohner von Grünhaus


Ich konnte es kaum fassen, als ich am Sonnabend in der Zeitung ein Foto entdeckte, das viele Kindheitserinnerungen in mir weckte. Ich durfte elf Jahre in diesem Haus erleben. Das Bild zeigt das ehemalige Forstsekretärsgebäude der königlichen Oberförsterei Grünhaus in seinem ursprünglichem Zustand.

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Wie sich Kausche in den elf Jahren nach der Umsiedlung verändert hat PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 27. September 2007

Lausitzer Rundschau, 27.09.2007

 

Wie sich Kausche in den elf Jahren nach der Umsiedlung verändert hat


Was fehlt, ist der Zusammenhalt


Hinter einem Lärmschutzwall an der Bundesstraße 169 bei Drebkau liegt das neue Kausche (Spree-Neiße). Das alte gibt es nicht mehr. Es war das erste Dorf in der Lausitz, das nach der Wende umgesiedelt worden ist. Etwa 380 Einwohner mussten dem Tagebau Anfang der 90er-Jahre weichen. Die damalige Lausitzer Braunkohle Aktiengesellschaft (Laubag) baute den den Kauschern dafür ein neues Zuhause. Doch selbst nach elf Jahren ist die schöne neue Welt nicht jedem zur Heimat geworden.

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Ein neues Haus bedeutet noch keine neue Heimat PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 20. September 2007

Lausitzer Rundschau, 20.09.2007

Die Hornoer Pfarrerin Dagmar Wellenbrink im RUNDSCHAU-Gespräch


Ein neues Haus bedeutet noch keine neue Heimat


Mit dem Wort „Umsiedlung“ ist jetzt ein neues Kapitel in der Geschichte der Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz (Spree-Neiße) überschrieben. Zur Fortführung seiner Braunkohleverstromung will der Energiekonzern Vattenfall ab 2020 hier einen von drei neuen Tagebauen aufschließen. Den rund 900 betroffenen Einwohnern hat Vattenfall-Präsident Lars G. Josefsson umfangreiche materielle Entschädigungen versprochen. Aber reicht das aus, den Verlust der Heimat auszugleichen? Die RUNDSCHAU sprach mit Dagmar Wellenbrink, früher Pfarrerin im abgebaggerten Horno.

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