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Gegner / Initiativen / Protest
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Das letzte Wort über die Abbaggerung der Dörfer ist noch nicht gesprochen. |
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Dienstag, 10. Februar 2009 |
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Finanzkrise, Gasstreit und Amtseintragung zum Trotz Lausitzer Rundschau, 11.02.2009 Potsdam. Die klimaschädliche Braunkohleverstromung, die Abbaggerung von Lausitz-Dörfern und die schwierigen Bedingungen für Volksbegehren sollen Themen im Landtagswahlkampf werden. Das kündigten die Linke und Bündnis 90/Die Grünen am Dienstag an. |
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Rietschen erhebt Einspruch gegen den Hauptbetriebsplan |
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Sonntag, 1. Februar 2009 |
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Rietschen erhebt Einspruch gegen den Hauptbetriebsplan Lausitzer Rundschau, 02.02.2009
Rietschen Die Gemeinde Rietschen ist gegen den Hauptbetriebsplan Tagebau Reichwalde in Einspruch gegangen. Darüber hat Bürgermeister Eberhardt Meier (Freie Wähler) während der Einwohnerversammlung zur Schöpsverlegung im Rietschener Kinocafé berichtet. Grund für den Einspruch war laut Meier, dass das Unternehmen Vattenfall plane, den Tagebau ohne Vorschnitt zu fahren. Das bedeutet laut Bürgermeister, dass die Zeiträume für die Renaturierung der Flächen länger dauern und dass die wertvollen Böden aus der Schöpsaue für immer verloren gingen.
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Bürgerinitiative gegen Bergbauschäden in Weißwasser gegründet |
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Donnerstag, 29. Januar 2009 |
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Bürgerinitiative gegen Bergbauschäden in Weißwasser gegründet Lausitzer Rundschau, 30.01.2009
Weisswasser. Donnerstagabend, Gasthof „Alte Schmiede“. Der Saal ist voll. Wieder mal. Mittlerweile ist es die dritte Infoveranstaltung zum Thema Bergbauschäden. Mit-Organisator Sven Schmied: „Ich freue mich, dass wieder so viele gekommen sind. Heute kann ich Ihnen mitteilen: Der Verein steht.“ Etwa zwei Stunden zuvor wurde der Bürgerinitiative Bergbauschäden – Lausitz e.V. an gleicher Stelle offiziell gegründet. „Wir haben den Namen mit der Lausitz bewusst weit gefächert, um Ansprechpartner für möglichst viele Betroffene zu sein“, so Schmied. 19 Gründungsmitglieder stimmen der vorgelegten Satzung einstimmig zu. Später wird das neue Führungsgremium gewählt.
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Sternmarsch in Spree-Neiße als Herzenssache |
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Montag, 5. Januar 2009 |
Sternmarsch in Spree-Neiße als HerzenssacheLausitzer Rundschau, 05.01.2009 Der zweite Sternmarsch von Bewohnern der vom Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz in der Gemeinde Schenkendöbern hat am Sonntag nach Angaben des Koordinators des Volksbegehrens „Keine Neuen Tagebaue“, Falk Hermenau, etwa 450 Demonstranten vereint. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Aufruf zu mehr Initiative für den Erhalt der Heimat, mehr Aktionen gegen die Devastierung und für mehr Beteiligung am Volksbegehren. Dem Sternmarsch, der in Grabko, Atterwasch und Kerkwitz am frühen Nachmittag begonnen hatte, schlossen sich viele Bewohner der Region an. Aus Guben war Joachim Speichert gekommen. Er verfolge schon lange die Diskussion um die Reduzierung des Schadstoffausstoßes sowie den Emissionshandel und sehe im Anwachsen des weltweiten Kohlendioxydausstoßes eine Gefahr für Menschen und Umwelt. |
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Dörfer kämpfen weiter gegen Bedrohung |
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Montag, 5. Januar 2009 |
Dörfer kämpfen weiter gegen BedrohungLausitzer Rundschau, 02.01.2009 Region Auf Einladung der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat im Deutsch-Slawischen Kulturzentrum in Guben eine Podiumsdiskussion zum Thema „Energiezukunft ohne Braunkohle“ stattgefunden. Der Sprecher von Vattenfall Europe Mining and Generation, Reinhardt Hassa, und die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag, Bärbel Höhn, lieferten sich heiße Wortgefechte. |
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Tagebau-Gegner erobern Spremberger Turm in Cottbus |
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Sonntag, 21. Dezember 2008 |
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Tagebau-Gegner erobern Spremberger Turm in Cottbus lr-online.de; 21.12.2008
Die Umweltschutzorganisation Robin Wood hat am Sonntag mit einer spektakulären Aktion in Cottbus gegen neue Braunkohle-Tagebaue in der Lausitz protestiert. Zwei Robin-Wood-Mitglieder seilten sich von dem mehr als 30 Meter hohen Spremberger Turm ab und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Tagebaue könnt ihr Euch schenken. Dörfer retten, Klima schützen“.
Der Energiekonzern Vattenfall will bis 2040 die drei Dörfer Kerkwitz, Grabko und Atterwasch abbaggern, um den Tagebau Jänschwalde Nord zu erweitern. Einen entsprechenden Antrag stellte der Konzern am 16. Dezember beim brandenburgischen Infrastrukturministerium, hieß es. Werde der Vattenfall-Antrag genehmigt, müssten rund 2000 Menschen ihre Dörfer verlassen. „Das Grundwasser wird abgesenkt und mehr als 250 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Luft geblasen.“
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Streit um Tagebau in Spree-Neiße führt zu Gewalt |
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Donnerstag, 18. Dezember 2008 |
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Streit um Tagebau in Spree-Neiße führt zu Gewalt Lausitzer Rundschau, 18.12.2008
Cottbus Gegner neuer Braunkohletagebaue in der Lausitz haben den Antrag des Energiekonzerns Vattenfall Europe zur Genehmigung des geplanten Tagebaus Jänschwalde-Nord (Spree-Neiße) kritisiert.Der Streit zwischen Gegnern und Befürwortern neuer Tagebaue zog in Cottbus eine gewalttätige Auseinandersetzung nach sich. Ein Befürworter des Volksbegehrens „Keine neuen Tagebaue – für ein zukunftsfähige Energiepolitik" ist am Dienstagabend tätlich angegriffen worden. Das berichtet die Polizei. Demnach habe der 33-Jährige in der Cottbuser Wilhelm-Külz-Straße ein Plakat angebracht, als ihn ein Tagebau-Befürworter (49) aufforderte, dies zu unterlassen. Als er sich weigerte, zog ihn der Mann von der Leiter zu Boden. Laut Polizei verletzte er sich dabei leicht.
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Bergbau-Problematik in der Lausitz erreicht Schweden |
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Donnerstag, 11. Dezember 2008 |
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SYDSVENDSKAN, 12.12.08 Schwedens Vattenfall reißt Dörfer in Ostdeutschland ab, um Braunkohle zu fördern Das staatliche Unternehmen benötigt Riesenmengen an Kohle, um seine deutschen Kraftwerke zu mästen, die unglaubliche Mengen Treibhausgas ausstoßen. Äcker, Wälder und Ortschaften sind schon in enorme Tagebaue verwandelt. Aber der Widerstand in der Bevölkerung wächst. Es sieht aus, als ob mechanische Urzeitechsen, die riesigen Kohlebagger, große Teile des deutschen Teilstaates Brandenburg in eine sterile Mondlandschaft verwandeln. Viele Ortschaften sind schon zerstört. Nun nähern sich die schrecklichen Untiere Kerkwitz, Grabko und Atterwasch – viele hundert Jahre alte Dörfer, wo man noch Storchennester auf den Schornsteinen sieht. Während des 30jährigen Krieges verheerte Gustav II Adolfs Armee diese Gegend. Die mittelalterliche Kirche in Atterwasch brannte man bis auf die Grundmauern nieder. 500 Jahre später ist sie wieder von Schweden bedroht. "Ich werde alles tun, um meine Kirche zu retten. Sie sollen nicht die Toten aus ihren Gräbern holen, wie sie es in Horno taten" sagt Pfarrer Matthias Berndt. |
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Klimaschützer stoppen Kohlebagger in Jänschwalde |
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Mittwoch, 10. Dezember 2008 |
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Klimaschützer stoppen Kohlebagger in Jänschwalde Lausitzer Rundschau, 11.12.2008
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Mittwoch im Tagebau Jänschwalde (Spree-Neiße) gegen die weitere Braunkohleverstromung demonstriert. Dabei wurde ein Abraumbagger blockiert. Mit der mehrstündigen Aktion solle das Brandenburger Volksbegehren gegen neue Braunkohletagebaue unterstützt werden, teilte eine Sprecherin mit.
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Bergbaugeschädigte wollen gemeinsam Front machen |
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Mittwoch, 26. November 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 27.11.2008 Bergbaugeschädigte wollen gemeinsam Front machen Das Hotel Kristall, das Autohaus Glona, die Häuser Berliner Staße 109 und Lausitzer Straße 1 und vermutlich noch einige mehr entlang der Straßenzeile in Richtung Halbendorf, sie haben eines gemeinsam – Risse im Mauerwerk, die sich um das Jahr 2003 gebildet haben und weiter wachsen. Dass es sich dabei um Auswirkungen des Tagebaus Nochten handelt, der nur wenige Kilometer weiter an Weißwasser vorbeizieht, liegt für die Hauseigentümer nahe. Den Beweis gegenüber dem Bergbauunternehmen Vattenfall müssen sie selbst antreten. Während Vattenfall aber jeden Schadensantrag als Einzelfall behandelt, wollen betroffene Weißwasseraner künftig gemeinsam für eine Entschädigung kämpfen. |
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Frust in Region über neue Tagebaue |
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Mittwoch, 26. November 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 26.11.2008 Frust in Region über neue Tagebaue Klimaschützer protestieren in Jänschwalde Mit einem brennenden CO2-Zeichen haben Mitglieder der Umweltorganisation Greenpeace am Mittwoch vor dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde (Spree-Neiße) demonstriert. |
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Neupetershainer zeigen Bergschäden die Stirn |
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Montag, 24. November 2008 |
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Neupetershainer zeigen Bergschäden die Stirn Lausitzer Rundschau, 25.11.2008 Das Interesse an den Informationsveranstaltungen zum Thema Bergschäden in Neupetershain reißt nicht ab. Nur wenige Plätze im Treff zum Handwerker sind diesmal leer geblieben. Dort hatten Einwohner, Sachverständige und Vertreter von Vattenfall Europe bei einer lebhaften Gesprächsrunde über die Beeinträchtigungen im Ort diskutiert, für die von vielen der anrückende Tagebau Welzow-Süd verantwortlich gemacht wird.
"Unsere Grundstücke und Immobilien haben immens an Wert verloren. Das gesamte Ortsbild wird vom anrückenden Tagebau geprägt", beklagte Petra Franz. Für die Initiatorin der Infoabende scheint in Neupetershain die Zeit im Jahr 1989 stehen geblieben zu sein. Häuser verwaisen, Investoren meiden den Ort, und Hausbesitzer sind gezwungen, hierzubleiben, weil sie ihre Immobilie nicht loswerden, hallte es aus den Reihen der Einwohner. Hinzu komme, dass einzelne Häuser verstärkt Risse aufweisen. Betroffene sehen im Tagebau einen potenziellen Verursacher der Schäden. |
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WBG klagt gegen Vattenfall |
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Montag, 27. Oktober 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 28.10.2008 WBG klagt gegen Vattenfall Nachdem der Bergbau-Konzern Vattenfall die von der Wohnungsbaugesellschaft mbH Weißwasser (WBG) angezeigten Schäden am ehemaligen Schwesternwohnheim an der Karl-Liebknecht-Straße 33 in Weißwasser nicht anerkannt hat, hat nun die WBG geklagt. Das hat Geschäftsführer Torsten Pötzsch am Montag gegenüber der RUNDSCHAU bestätigt. "Sie wollen die Schäden nicht anerkennen, weil der Baugrund angeblich schon immer schlecht war", fasst es Pötzsch zusammen. "Wir geben uns mit der Ablehnung nicht zufrieden, haben deshalb den Klageweg beschritten, um zu unserem Recht zu kommen. Genauso, wie wir es Anfang des Jahres angekündigt haben", betont Pötzsch. |
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Sorgenvoller Blick auf den Tagebau |
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Sonntag, 19. Oktober 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 20.10.2008 Sorgenvoller Blick auf den Tagebau Calau Das Klappern der Eimerkettenbagger und Surren der Bandanlagen rückt täglich näher an Neupetershain heran. Einwohner des Ortes befürchten, dass sich die Lärm- und Staubbelastung, die der anrückende Tagebau Welzow-Süd in die Gemeinde sendet, noch verstärken wird. Risse in den Hausfassaden beunruhigen die Menschen zusätzlich. Bei einer Informationsveranstaltung ist Betroffenen gesagt worden, dass sie eine Reihe von Beeinträchtigungen nicht schweigend hinnehmen müssen. |
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Archiv in Horno ist komplett |
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Donnerstag, 25. September 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 26.09.2008 Archiv in Horno ist komplett Der Braunkohletagebau tilgt Lausitzer Dörfer und gefährdet so auch Kultur und Sprache der Sorben und Wenden. Gestern ist daher ein deutschlandweit einzigartiges Sprachlabor für diese Sprache im Archiv verschwundener Orte in Horno offiziell eröffnet worden. Mit dem Beitrag der Domowina ist das Archiv der Stiftung Horno komplett. 30 000 Euro hat Vattenfall-Projektleiter Bernhard Mosler zufolge das Unternehmen dafür bezahlt. |
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Tagebau Welzow: Wo soll das noch hinführen? |
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Mittwoch, 24. September 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 25.09.2008 Tagebau Welzow: Wo soll das noch hinführen?
Christa Balkow aus Welzow schreibt zur Diskussion um die Komplettumsiedlung: Als waschechte Welzowerin und schon einmal umgesiedelt aus Wolkenberg kann ich das Geschrei um die Komplettumsiedlung von Welzow nicht mehr hören. Jede Woche macht unsere Stadt negative Schlagzeilen. Man wird bei jeder Gelegenheit von Fremden darauf angesprochen. Dabei hat die übergroße Mehrheit dieses Bürgerbegehren nicht unterschrieben. |
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Klima-Aktionstag klingt in Kerkwitz aus |
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Montag, 15. September 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 15.09.2008 Klima-Aktionstag klingt in Kerkwitz aus Demonstration gegen Abbaggerung in Jänschwalde Den Klima-Aktionstag am Kraftwerk Jänschwalde haben Teilnehmer am Samstagabend in Kerkwitz entspannt ausklingen lassen. Freiluftgottesdienst, Schülertheater, Liedermacher und die Gruppe «The Soulrippers» unterhielten die Gäste bis in den späten Abend. |
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Gutes Klima bei Umwelt-Demo in Jänschwalde |
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Sonntag, 14. September 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 15.09.2008 Protest gegen neue Tagebaue Gutes Klima bei Umwelt-Demo in Jänschwalde Es war, als habe der Himmel sich besondere Mühe gegeben, die Schönheit der Lausitz leuchten zu lassen. Als am Samstag rund 1100 Umweltaktivisten vor dem Kraftwerk Jänschwalde gegen den Aufschluss neuer Tagebaue demonstrierten, waren viele im Zug, die «Heimatliebe» als Grund für ihr Engagement angaben. |
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Volksbegehren gegen neue Tagebaue startet |
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Montag, 8. September 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 09.09.2008 Energiepolitik Volksbegehren gegen neue Tagebaue startet Potsdam. Jetzt wird es ernst: Das Volksbegehren gegen neue Braunkohletagebaue in Brandenburg beginnt am 10. Oktober. Das bestätigte Büro des Landeswahlleiters. Es endet vier Monate später, am 9. Februar 2009. Bis dahin müssen für einen Erfolg mindestens 80 000 wahlberechtigte Brandenburger bei den Meldestellen unterschreiben. Zu den Initiatoren, die bereits eine Volksinitiative erfolgreich abgeschlossen haben, gehören Grüne, Linke, Umweltverbände und die Wendische Volkspartei. Der Landtag hatte am 10. Juli die Volksinitiative gegen neue Tagebaue abgelehnt. Dadurch sahen sich die Initiatoren veranlasst, den nächsten Schritt der Volksgesetzgebung einzuleiten. www.keine-neuen-tagebaue.de |
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Große Politik im Spree-Neiße-Kreis |
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Freitag, 29. August 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 30.08.2008 Grünen-Politiker aus Europa in der Kohleregion Große Politik im Spree-Neiße-Kreis Eisiger Nieselregen empfing die Delegation von Grünen-Politikern aus ganz Europa, als sie gestern die Lausitz besuchten. Um Tourismus ging es den Teilnehmern der ersten «Grünen Sommeruniversität» dabei allerdings nicht – sie wollten wissen, wie es sich lebt in einer vom Tagebau geprägten Region. |
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Von Umsiedlung Bedrohte beim Vattenfall-Talk |
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Donnerstag, 17. Juli 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 10.07.2008 Von Umsiedlung Bedrohte beim Vattenfall-Talk Lausitzer Ängste vor dem Heimatverlust durch die Braunkohle Stadtplaner Thomas Jansen ist schon oft in seinem Leben umgezogen. Mit seinen Kindern kann man an diese Orte später zurückkehren und zeigen, hier war das, und da habe ich das erlebt. Bei der Bergbau-Umsiedlung sei das grundsätzlich anders, sagt er am Dienstagabend im Cottbuser Dieselkraftwerk. Das sei «der endgültige Verlust von Heimat» . |
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Brandenburgs Landtag lehnt Volksinitiative gegen Tagebaue ab |
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Donnerstag, 10. Juli 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 11.07.2008 Dörfer im Spree-Neiße-Kreis sollen Baggern weichen Brandenburgs Landtag lehnt Volksinitiative gegen Tagebaue ab Potsdam. Nach einer emotionalen Debatte hat der Brandenburger Landtag die Volksinitiative gegen neue Braunkohle-Tagebaue gegen die Stimmen der oppositionellen Linken wie erwartet abgelehnt. Die Initiative kritisierte das Votum am Donnerstag und verkündete umgehend, alles spreche nun für ein Volksbegehren. Auch die Linke kündigte an, sie werde ein Volksbegehren unterstützen. Für einen Erfolg müssten bei den Behörden innerhalb von vier Monaten mindestens 80 000 Brandenburger für die Initiative unterschreiben. Nach derzeitigen Planungen des Energiekonzerns Vattenfall sollen die Dörfer Atterwasch, Kerkwitz und Grabko (alle Spree-Neiße) in den kommenden Jahren einem neuen Tagebau weichen. Die Gemeinden laufen gegen die Entscheidung Sturm. |
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