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Protest in Lakoma wird radikaler PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 25. September 2007

Lausitzer Rundschau, 25.09.2007

 

Flutung verzögert Abbaggerung der Teichlandschaft


Protest in Lakoma wird radikaler


Mit der Flutung eines Teils des Hammergrabens spitzen sich die militanten Aktionen gegen die Abbaggerung der Lakomaer Teiche (Spree-Neiße) zu. Nach Einschätzung der Polizei radikalisiert sich der Protest.

Polizei und Vattenfall Europe bestätigten, dass Unbekannte am Sonntag nahe der Lakomaer Teiche einen bereits trocken gelegten Abschnitt des Hammergrabens geflutet haben. Mitarbeiter des Unternehmens konnten eine großflächige Flutung verhindern, so ein Vattenfall-Sprecher.


Der Abschnitt war für archäologische Untersuchungen freigegeben und gehört zur Teichlandschaft, die dem Braunkohleabbau weichen muss. Die Vorbereitungsarbeiten für die Abbaggerung würden sich um mehrere Tage verzögern.


Für Polizeisprecher Berndt Fleischer reiht sich die Flutung in Protestaktionen ein, die vorige Woche begannen. Dabei wurden Messfühler zum Absenken des Grundwassers und Baumaschinen beschädigt sowie ein Aussichtsturm an dem künftigen Cottbuser Ostsee beschmiert. Die Umweltschutzorganisation Robin Wood, die in Lakoma Bäume besetzt hält, distanziert sich von den Aktionen.

 
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