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Spremberg: Kupfererkundung verschoben PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 21. November 2007

Lausitzer Rundschau, 21.11.2007



Spremberg: Kupfererkundung verschoben


Der zum Jahresende geplante Beginn von Erkundungsbohrungen für Kupferlagerstätten bei Spremberg (Spree-Neiße)verzögert sich um mehrere Monate.

Das Brandenburger Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe prüfe zurzeit Widersprüche von zwei unterlegenen Mitbewerbern gegen die Erlaubnis zur Kupfersuche, sagte Amtspräsident Klaus Freytag am Mittwoch. Mit einer Entscheidung rechne er im ersten Quartal 2008. 

Widerspruch hatten die polnische Firma KGHM Cuprum und die zur Anglo American Group gehörende Grauwacke GmbH aus Lieske (Sachsen) eingereicht.

Das Brandenburger Landesbergamt hatte im Juni die bergrechtliche Erlaubnis zur Kupfererkundung im Raum Spremberg-Graustein an das Unternehmen Minera S.A. aus Panama vergeben. Zugleich genehmigte das sächsische Oberbergamt Minera die Erkundung des angrenzenden Feldes Schleife in Ostsachsen.

Die KGHM Cuprum mit Sitz im polnischen Wroclaw (Breslau) erhielt die Genehmigung für ein Vorkommen bei Weißwasser (Niederschlesischer Oberlausitzkreis). Cuprum will aber auch in dem an Minera vergebenen Areal nach Kupfer suchen.

Im Kernbereich der Lagerstätte liegen 98 Millionen Tonnen Kupferschiefer, die schon zu DDR-Zeiten erkundet waren. Davon sind etwa 1,5 Millionen Tonnen reines Erz. Für die Erkundung des Lausitzer Vorkommens will Minera etwa 30 Millionen Euro investieren. Dazu hat das Unternehmen die Firma Kupferschiefer Lausitz GmbH gegründet. Erst mit den rasant gestiegenen Weltmarktpreisen für Kupfer könnte sich ein Abbau lohnen. Zuvor wird eine Machbarkeitsstudie erarbeitet

dpa/nm

 
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