|
Brand im Kraftwerk Jänschwalde |
|
|
|
|
Montag, 11. Februar 2008 |
| 20cent, 09.02.2008 01:30 | | Brand im Kraftwerk legt Blöcke lahm | | | Manchmal führt bereits ein Funken zu einer Katastrophe. An der schrammte das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde (SPN) bei einem Brand am Freitagmorgen knapp vorbei. Es entstand jedoch ein Millionenschaden. Bei einem Brand im Braunkohlekraftwerk Jänschwalde (SPN) des Energiekonzerns Vattenfall ist eine Bekohlungsanlage beschädigt worden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das teilte Vattenfall Europe am Freitag in Cottbus mit. Da die Kohleversorgung für das Werk 1 unterbrochen war, mussten zwei der sechs 500-Megawatt-Blöcke abgeschaltet werden. Die Stromversorgung der Kunden ist trotzdem gesichert. |
Das Feuer war um 9.15 Uhr bei Arbeiten mit einem Trennschleifer an einem Kohlefallrohr ausgebrochen. Die Funken entzündeten Braunkohle sowie ein Transportband aus Gummi, das schräg in der Anlage nach oben führt. Gegen 10.30 Uhr hatte die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle. An den Löscharbeiten beteiligten sich die Werkfeuerwehren der drei Lausitzer Vattenfall -Kraftwerke in Jänschwalde, Schwarze Pumpe (SPN) sowie im ostsächsischen Boxberg (NOL). Unterstützung erhielten sie von der Cottbuser Berufsfeuerwehr und von freiwilligen Feuerwehren des Amtes Peitz (SPN). Insgesamt waren nach Angaben der Leitstelle Lausitz 19 Fahrzeuge und rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz. Ein Feuerwehrmann der Werkfeuerwehr musste wegen Erschöpfung zur Kontrolle in das Cottbuser Klinikum gebracht werden. Offen ist derzeit, wie lange die beiden Kraftwerksblöcke abgeschaltet bleiben müssen. - |