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Charme-Offensive in Cottbus |
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Donnerstag, 7. Februar 2008 |
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Lausitzer Rundschau, 07.02.2008 Energiekonzern startet Klimaakademie am Gymnasium Lehrreiche Charme-Offensive in CottbusCottbus. Hartmuth Zeiß, Bergbau-Vorstand bei Vattenfall, und Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) haben am Donnerstag in Cottbus die Vattenfall-Klimaakademie für Lausitzer Schulen gegen Kritik aus den Reihen von Bündnisgrünen, Linken und Umweltschutzverbänden verteidigt. Der Auftakt der Aktion im Cottbuser Max-Steenbeck-Gymnasium kam bei den Schülern gut an.
Die zehn Neuntkläßler im Physik-Kabinett des Cottbuser Max-Steenbeck-Gymnasiums schmunzeln. Das junge Pärchen in dem Film macht auch wirklich alles falsch: Da läuft die Nacht über bei angekipptem Fenster volles Rohr die Heizung. Für ein schmutziges Hemd wird gleich die Waschmaschine angeworfen. In einem Riesenkochtopf köcheln nur zwei Eier. Der Staubsauger kann gar nicht funktionieren, weil der Beutel voll ist. Der Kühlschrank stand Minuten lang offen, sagt Florian (15). Fabian Kliche vom Mobilen Umwelttechnikzentrum hat aufgeweckte Schüler vor sich. Im Nu haben sie die Quellen der Energieverschwendung benannt. Nach dem Film geht es in den Klimabus, der auf dem Schulhof parkt. Drinnen wird ein Kurzunterricht abgehalten. Das Thema: Klimaerwärmung als gesamtgesellschaftliches Problem. Ob auch der Stromerzeuger Vattenfall mit gutem Beispiel voran geht, kommt im Klimabus nicht zur Sprache. Immerhin stammen zwei Drittel des CO2-Ausstosses in Brandenburg aus konzerneigenen Braunkohlekraftwerken. Um an den Brennstoff zu kommen, müssen Dörfer weichen. |