|
Lausitzer Rundschau, 15.05.2008 Vattenfall soll parallel zum Verfahren planen Klein-Trebendorfer entscheiden sich für UmsiedlungkonzeptTrebendorf. Die Klein-Trebendorfer haben sich entschieden, dass Vattenfall parallel zum Genehmigungsverfahren zum Vorranggebiet ein Umsiedlungskonzept für diesen Ortsteil aufstellt.
Das hat eine Informationsveranstaltung am Dienstagabend ergeben, bestätigte Wolfgang Zech, Bearbeiter Bergbau in der Gemeinde, gestern auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Wie er betonte, bedeutet das keineswegs, dass es dabei um eine vorzeitige Umsiedlung der Einwohner geht. «Die Klein-Trebendorfer wollen lediglich, dass ein zeitlicher Vorlauf geschaffen wird und alles abgeklärt ist, wenn dann eine Entscheidung zum Vorranggebiet fällt. Muss umgesiedelt werden, ist diese vorbereitet. Muss nicht umgesiedelt werden, war die Arbeit eben umsonst.» Mit dem Ergebnis des Verfahrens rechnet der Regionale Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien nicht vor Ende 2011/Anfang 2012 (die RUNDSCHAU berichtete). Das Konzept soll – genauso wie es bereits für den Ortsteil Mühlrose vereinbart wurde – den zeitlichen Rahmen für bestimmte Schwerpunkte festlegen. Dazu gehören zum Beispiel: Bürgerbefragung und Bestandserfassung, ein soziales Anforderungsprofil durch Vattenfall, Klein-Trebendorfer Forderungskatalog und die Verhandlungen dazu von Gemeinde und Vattenfall. Von Gabi Nitsche |