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Mittwoch, 18. April 2007

Lausitzer Rundschau, 18.04.2007


Bürgerinitiative hat eigenen Forderungskatalog aufgestellt


Schleifer Umsiedler sind sich einig


Schleife. Nach sechsmonatiger Arbeit hat die Bürgerinitiative Umsiedler.Schleife ihren Forderungskatalog erstellt. Er wurde von allen Mitgliedern der Bürgerinitiative Umsiedler.

Schleife und sogar von Umsiedlern, die nicht in der Bürgerinitiative mitarbeiten unterschrieben, teilt die Initiative mit.
«Insgesamt sechs Monate haben wir gebraucht. Mehr als 20 Stunden an Versammlungen, viele Gespräche und unzählige Stunden an Freizeit stecken da drin. Es ist nicht leicht, die Bedürfnisse von über 60 Menschen zu berücksichtigen» , so ein Umsiedler.


Der Forderungskatalog der Umsiedler sei unter Mithilfe des Rechtsanwaltes Herrn de Witt, der bereits die Hornoer Umsiedler beriet, entstanden. Vertretern der Gemeinde Schleife wurde der Forderungskatalog der Umsiedler zur Einsichtnahme und Bestätigung überreicht, heißt es in der Mitteilung.

In einem Gespräch mit dem amtierenden Bürgermeister und Vertretern des Gemeinderates sei die weitere Vorgehensweise besprochen worden. Dabei sei den Umsiedlern versichert worden, betonen diese, dass diese ihre Forderungen unter Beteiligung ihres Anwaltes selbst mit Vattenfall verhandeln können. «Ein entsprechender Gemeinderatsbeschluss wäre ein gutes Signal» , so ein Umsiedler.

Die Bürgerinitiative Umsiedler.Schleife existiert seit Oktober 2006. Die Gründung erfolgte nach Veröffentlichung des Sozialen Anforderungsprofils (SAP) durch die Vattenfall Europe Mining AG (die RUNDSCHAU berichtete). «Das erste Angebot von Vattenfall war schon etwas enttäuschend. Es bleibt weit hinter den Regelungen für Horno und Haidemühl zurück» , so der Standpunkt. Der jetzt vorliegende Katalog stelle die Reaktion der Umsiedler auf dieses SAP dar.

(red/ni)

 
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