Dokumentation einer Diskussion

In den Jahren 2008 und 2009 fand in unserem Gästebuch eine lebhafte Diskussion statt, wobei viele Aspekte rund um Bergbau und Umsiedlung diskutiert wurden.

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30-06-2008


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Soo, Freunde der Sonne, jetzt atmen wir alle mal durch und fangen wieder an zu überlegen, bevor wir uns äußern.

Es bringt nichts, wenn ihr euch hier gegenseitig angiftet.

Zum Thema Randbetroffene: Gesetzlich steht euch keinerlei Entschädigung zu. Das ist nicht in Ordnung. Aber wenn ihr damit nicht einverstanden seid, dann müsst ihr öffentlichen und politischen Druck machen. Und zwar nicht nur hier im bequemen und anonymen Internet, sondern im "Echten Leben". Was es helfen soll, auf die Umsiedler draufzuhauen, verstehe ich nicht.

Zum Thema (freiwillige) Umsiedlung:

Ist es wirklich erstrebenswert, Umsiedler zu werden?
Ärger, Stress, Angst, ein Haufen verlorene Freizeit, Neid.
Dazu ein (unverschuldeter) Hausbau, mit allen finanziellen, zeitlichen, rechtlichen und gesundheitlichen Risiken.
Und zuviel Geld kriegt auch keiner, eher zu wenig (vor allem in Trebendorf).

Aber solche Gerüchte werden gern gestreut, funktioniert anscheinend ja auch.

 

randbewohner       

01-07-2008

ich geb dir recht!!
warum treffen wir uns nicht mal alle und denken über ein gemeinsames vorgehen nach? warum nicht gemeinsam öffentlich kämpfen?
sich hier nur anzugiften, bringt wirklich nichts!

 


Trebendorfer       

03-07-2008

wenn man hier liest denkt man wirklich das nur einige wenige randsiedler sich stark aufregen...jetzt bringt es glaube ich auch nicht mehr viel "öffentlich zu kämpfen" im Internet kann jeder rummeckern obwohl man im echten Leben sich schon viel eher und mit Sicherheit aktiver hätte beteiligen sollen, wenn es solch große Probleme immer noch gibt.
Vor allem denke ich das man sachlicher bleiben sollte und keine Kommentare wie ein 12-jähriges Kind in ein Forum zu einem so wichtigem Thema schreiben sollte (z.B. "da geb ich dir recht...ich seh das auch so.....ist dann wahrscheinlich die mäkel-burg von trebendorf...." von Randbewohner)
Da könnte man seine Meinung für sich behalten!...auch wenn es nicht verboten ist
Es kann schon sein das vattenfall zu wenig Geld gibt um sich "optimal" als randsiedler zu schützen, aber wie vom admin schon angesprochen besteht eigentlich kein Recht auf dieses.
Und vattenfall gibt nicht nur geld an trebendorf, sondern hilft auch auf andere Arten. Ich kenne Jugendliche die nur dank des Vorranggebietes eine Ausbildung bei diesem Konzern erhalten haben. So etwas sollte man auch nicht vergessen. Vor allem da es hier nicht nur um mehr geld/bessere chancen bzw. mehr Einbezug in die Entscheidungen für die Randsiedler geht. Es ist mit Sicherheit auch nicht im Sinne des Moderators, dass sich Trebendorf noch mehr streitet.

 

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04-07-2008

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- noch kann man was tun, der Trebendorf-Vertrag ist noch nicht unterschrieben.

- Thema "Rechtsanspruch auf Entschädigung": gerade weil man keine rechtliche Handhabe hat, kann man nur über öffntlichen und politischen Druck etwas erreichen.

-eher aktiv beteiligen: Meiner Meinung nach wird der gesamte Prozess der Entschädigungsverhandlungen mit vollster Absicht schnellstmöglich durchgeführt. Bevor die Leute richtig wissen was los ist, ist schon alles vorbei.

So wars bei Euch, so sollte es bei uns laufen, und so solls auch in Klin-Trebendorf, Mühlrose etc. laufen. Das wird dann als Vorteil verkauft, weil ja "Planungssicherheit" soooo wichtig ist.

-Ausbildungsplätze:

eins vorneweg: für den Einzelnen ist es natürlich toll, wen man hier einen Ausbildungsplatz bekommt.

Aber ist nicht jeder Azubi auch einer, der sich nie wieder negativ über seinen neuen Arbeitgeber äußern wird?

 

sternschnuppe       

05-07-2008

Man sollte sich einmal den Bericht der Berliner Zeitung vom 20.10.2007 über Haidemühl etwas genauer durchlesen und vielleicht erkennen einige Leute, wie es doch in Trebendorf genauso passieren wird, wenn doch erst einmal der Trebendorf-Vertrag unterschrieben ist.Es ist nun wirklich überlegenswert, sich noch vor dem unterzeichnen des vertrages als Randbewohner stark zu machen!!!!
Aber wer hält dafür den Kopf schon hin.Übrigens, wie das hier in trebendorf mit den Ausbildungsplätzen bei Vattenfall gelaufen ist, brauch man nicht mehr zu depattieren.

 

Zuschauer       

11-07-2008

Mit den Ausbildungsplätzen läuft es eig. so ab: Wenn ein Trebendorfer und ein z.B. Weißwasserraner sich bei Vattenfall um den selben Job bewirbt und beide den selben Notendurchschnitt haben, dann wird der Trebendorfer genommen. Mehr ist es auch nicht.

Frage: Können die Trebendorfer entscheiden ob der Vertrag angenommen wird oder nicht ??(sorry bin neu in diesem Forum, und nich aussa Region )

MfG

 

admin       

11-07-2008

Der Gemeinderat entscheidet.

 

Beobachter       

17-07-2008

Hallo Zuschauer. Es ist erfreulich, dass sich doch noch andere Menschen für das Geschehen in Trebendorf interessieren.Zu deiner Frage kann ich dir sagen, dass es zu diesem Vertrag keine Entscheidung durch die Bewohner gibt. Entscheidungen in Trebendorf trifft allein der Bürgermeister. Die anderen Personen in den Gremien haben keine eigene Meinung und stimmen immer dem Bürgermeister zu. Eigentlich sollten sie ja die Interessen der Bürger vertreten, was sie aber wahrscheinlich vergessen haben. Hoffe ich habe dir deine Meinung ausreichend beantwortet.