Dokumentation einer Diskussion

In den Jahren 2008 und 2009 fand in unserem Gästebuch eine lebhafte Diskussion statt, wobei viele Aspekte rund um Bergbau und Umsiedlung diskutiert wurden.

Randbeobachter       

14-02-2009

Also, wenn ich im Planungsstab von V. sitzen und das Geschriebene hier lesen würde, würde ich vor lachen nicht mehr in den Schlaf kommen.
Was kann man aber wirklich tun?
Stromanbieter wechseln!!!
Wir selbst bezahlen letztlich die Konzerne welche für das "Abbaggern" ganzer Regionen verantwortlich sind, indem wir von diesen unseren Strom beziehen. Jeder kann heute den Stromanbieter wechseln, dies ist einfach und unkompliziert. So liefern beispielsweise die Anbieter:

* Naturstrom AG (www.naturstrom.de)
* Lichtblick (www.lichtblick.de)
* EWS Schönau (www.ews-schoenau.de)
* Greenpeace energy (www.greenpeace-energy.de)

Energie ohne Atom- und Kohlestrom, der Strom wird zu 100 % regenerativ erzeugt und oh Wunder dieser Strom funktioniert dennoch.
Weitere Info auch unter www.gruenerstromlabel.de

 

Anonym - Ökostrom       

25-02-2009

Na dann - beziehen wir alle "Naturstrom" und schon können wir die Kohlekraftwerke und AKW abstellen! Oder habe ich da etwas übersehen in Bezug auf die Erzeugerkapazitäten? Ok dann beziehen wir den Strom eben aus anderen Staaten und wie die den erzeugen ist uns doch egal!

 

ananonymus - für kohle       

02-03-2009

leute leute
es ist ja wohl weitaus besser den strom in deutschland zu erstellen und sich dadurch von anderen staaten unabhängiger zu machen. ein kraftwerk in deutschland ist wohl eines der saubersten im vergleich zum rest der welt. und nur ökostrom ist noch zu aufwendig sonst hätte man es ja schon längst durchgesetzt. es wird sich auch nichts daran ändern weil die deutschen geizig sind
Wenn es also jetzt heißt gegen abbaggern...dann bin ich gegen alles was neu gebaut wird.autobahnen industriegebiete offshoreanlagen nimmt ja alles lebensraum weg auch von tieren...oje wie schlimm

 

panzerfahrer - Kaupe       

22-04-2009

Wird es bei der Neuansiedlung von Trebendorf wegen Platzmangel Rohdungen im Gebiet des Grossteich geben? Meines Wissens ist der Grossteich sogar FFH Gebiet gewesen. Und wer die Ecke kennt, der weiß, daß dort die schönsten Ecken vom Großteich versteckt liegen ... Es soll in der Strugaaue sogar einige sehr seltene Pflanzenarten geben, wie z.B. den Frühlingsenzian ...

 

Lidia - Zukunft..?         

04-05-2009

Ich war am 02.05.2009 in Weißwasser und Nochten.. Das ist ja unglaublich, was da passiert ist. Und dasselbe soll bald in meiner Gemeinde in Polen passieren..
Wenn ich in Nochten gesessen und die Natur genossen habe, hatte ich Tränen in meinen Augen, wenn ich da hinten die Schornsteine gesehen habe.. Was bringt die Zukunft.. Welche Zukunft - frage ich mich selbst..

 

panzerfahrer - Hinweis auf MDR Sendung       

04-08-2009

Fakt ist ...3.8.2009 22 : 00!
Kommt zwar nix von Schleife, aber es betrifft uns alle irgendwo!

 

bomberpilot- MDR Sendung       

08-08-2009

Die Sendung war sehr aufschlußreich und jeder von uns sollte sich nun ernsthaft Gedanken machen.
Wie der Bürgermeister der Gemeinde Trebendorf in der LR schon erwähnte, ist es dringend erforderlich noch einmal neue Untersuchungen im Bezug der Neuansiedlung (Kaupe) durchführen zu lassen.Jeder von uns sollte auch wissen, dass bereits schon ein Teil einer Böschung am Bärwalder See abgerutscht ist.Warum wohl????
Natürlich wird es noch Jahre dauern bis der Tagebau vorbei ist, aber man sollte dabei nicht vergessen, dass durch die künstlich errichteten Seenlandschaft sich später große Gefahren entstehen können.Was nutzt uns allen später ein eingerichteter Fond für das Leben in Trebendorf, wenn sich manche Menschenschicksale dahinter verbergen.
Die Menschen sollten mit Achtung und nicht als Versuchskaninchen behandelt werden. Aber ich denke mal, dass sich der Bergbauausschuss, der Bearbeiter Bergbau und der Bürgermeister der Gemeinde Trebendorf dieser großen Verantwortung bewusst sind.
Man hoffe, dass Sie sich nicht auf das Spiel zwischen Natur und Mensch einlassen werden, auch wenn mancher den Ausgang nicht mehr miterleben wird.