Das Hubertuseck

Hubertuseck

 

Am 7. August 1902 wurde in der Nähe von Mühlrose von Oberförster Seitz ein kapitaler Hirsch, ein 18-Ender, erlegt. Dieser Vorfall verdankt seine Bekanntheit folgender Geschichte:

Der leidenschaftliche Jäger Graf Arnim entdeckte in seinem Wald einen kapitalen Hirsch, den er unbedingt als Trophäe haben wollte. Da der Hirsch aber dem Grafen „durch die Lappen ging“, wies er seine Förster an, den kapitalen Hirsch zu erlegen. Noch am selben Tag erschoss der Oberförster Seitz den Hirsch und informierte den Grafen in Berlin über den Abschuss. Am darauf folgenden Tag beschlagnahmte der Graf das Geweih, ließ von ihm eine Kopie anfertigen und kündigte seinem Förster.

Zur Erinnerung an dieses historische Ereignis wurde ein Gedenkstein an der Straße von Schleife nach Mühlrose aufgestellt. Man kennt dieses Gebiet um den Gedenkstein auch als „Hubertuseck“.