Neues andere Umsiedlungen

Auch andere Orte sind von der Umsiedlung betroffen oder kämpfen seit Jahren dagegen, z.B. der im Süden Leipzigs gelegene Ort Heuersdorf oder Orte im rheinischen Revier.

Informationen zu Orten in Südbrandenburg finden Sie unter "Neues Politik/Planung"

Lausitzer Rundschau, 13.09.2008

Vorwurf der Untätigkeit in Tagebauverhandlungen

Welzower fühlen sich allein gelassen

Welzower werfen der Stadt Untätigkeit in den Verhandlungen um die Erweiterung des Tagbaus Welzow-Süd vor. Das wurde während der jüngsten Stadtparlamentssitzung deutlich. Die Schaufelradbagger rücken immer näher an Welzow heran. Mit der Erschließung des Teilfeldes II, für das bis zum Jahr 2015 eine Entscheidung fallen soll, würden der Ortsteil Proschim, das Wohngebiet 5 in Welzow und Bahnsdorf verschwinden. Nach bisherigen Angaben von Vattenfall sind von einer Umsiedlung 1255 Einwohner betroffen (die RUNDSCHAU berichtete).

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Lausitzer Rundschau, 04.08.2008

Welzower Stadtverwaltung prüft die Möglichkeit einer Gesamtumsiedlung

Ungewisse Zukunft am Rand der Kante

Die Stadt Welzow (Spree-Neiße) sorgt für ein Novum in mehr als 220 Jahren Bergbau in der Lausitz: Zum ersten Mal ist eine Stadtverwaltung vom Parlament beauftragt worden, wegen der Belastungen durch den Tagebau eine Komplett umsiedlung zu prüfen. Die Entscheidung hängt jedoch nicht vom Willen der Welzower allein ab. Beschließen wird dies die Gemeinsame Landes planungsabteilung Berlin-Brandenburg – in einigen Jahren.

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Lausitzer Rundschau, 17.03.2008 

Nur gemeinsames Auftreten wird Erfolg haben

Über die Beratung Agenda Arbeiskreis «Menschen an der Tagebaukante» schreibt Jürgen Handreck aus Taubendorf:

Zur seiner dritten Zusammenkunft traf sich in der vergangenen Woche im Gemeindebüro in Schenkendöbern der Arbeitskreis «Menschen an der Tagebaukante» . Dabei wurde die Veranstaltung mit Vattenfall von Anfang März in der Gemeinde ausgewertet, unter anderem Fragen der Grundwasserabsenkung und Schäden an Gebäuden. Dazu soll es eine Informationsveranstaltung geben, und geklärt werden, wie der Protest zukünftig zum Ausdruck gebracht werden soll.
Diskutiert wurde auch die bedrohliche Lage für die Randgemeinden und dass nur gemeinsames Auftreten Erfolg bringen kann. Im Ergebnis wurde mit großer Mehrheit die Wählergruppe «Lebenswerte Heimat» ins Leben gerufen, um bei der Kommunalwahl am 28. September dieses Jahres eine Alternative zu bieten und den Gegnern der Zerstörung unserer Heimat eine Plattform zu geben. Zur Teilnahme an der Wählergruppe laden wir Bürger der Gemeinde Schenkendöbern ein.

rp-online.de, 23.01.2008, VON KRISTINA HELLWIG

Unterstützung für Umsiedler

Erkelenz (RP) - Die Umsiedlungsorte wachsen. Bürgermeister Peter Jansen wünscht sich von Seiten des Bergbautreibenden mehr Verständnis für die Betroffenen. Auch die Stadt tritt dieses Jahr in Entschädigungsverhandlungen ein.

Mit einer deutlichen Aussage zum Thema Umsiedlung hat Bürgermeister Peter Jansen das Jahr 2008 begonnen. Sowohl beim Schöffenessen als auch beim Neujahrsempfang forderte er von den Verantwortlichen bei RWE Power großzügige Entschädigung für die Opfer und schnelle Entscheidungen. Im RP-Gespräch sagte er jetzt: „Viele Dinge ließen sich leichter regeln, wenn der Bergbautreibende mehr Verständnis für die Menschen hätte, statt nur die Regeln abzuarbeiten.“ Die Entschädigungsverhandlungen mit den Umsiedlern könnten zwangsläufig nicht emotionslos ablaufen, „auch wenn wir versuchen, alles so sachlich wie möglich zu regeln“.

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Lausitzer Rundschau, 01.02.2008

Aussichtsturm sorgt für Frust bei Einwohnern

Die Nut pfeift im Haidemühl-Wahrzeichen

Haidemühl. Die Erfahrung, dass große Geschenke auch große Probleme bereiten können, machen die Haidemühler. Der 22 Meter hohe Aussichtsturm aus Stahl, Holz und Glas, ein Geschenk des Energiekonzerns Vattenfalls, ist ein Wahrzeichen des umgesiedelten Ortes geworden.

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