Neues Kupferbergbau

Zwischen Spremberg (Brandenburg) und Weißwasser (Sachsen) befindet sich in über 1000m Tiefe ein Kupfervorkommen. Nachdem zu DDR-Zeiten eine begonnene Erschließung abgebrochen wurde, gewannen im Jahr 2007 eine polnische (um Weißwasser) und eine panamesiche (um Spremberg) Firma eine Ausschreibung zur Erkundung dieses Vorkommens.

Lausitzer Rundschau, 23.01.2010

Auf Kupfersuche in Schleife

Schleife - Derzeit bereitet die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH die Erkundungsbohrung am Bohrloch 133 in Schleife vor. „Der Bagger ist vor Ort, der das Standrohr setzt. Das ist das Startbohrloch für die Erkundungsbohrung.“ Das hat Volker Spieth, Technischer Geschäftsführer der KSL, am Donnerstagabend während einer Informationsveranstaltung im Sorbischen Kulturzentrum in Schleife erklärt. Für diese Arbeiten werden zirka noch zwei Wochen benötigt, anschließend wird das Bohrgerät aufgebaut.

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Lausitzer Rundschau, 16.02.2009

Start für Lausitzer Kupfererkundung verschoben

Spremberg - Der für Februar vorgesehene Beginn von Erkundungen des Lausitzer Kupfervorkommens wird nach Angaben des Investors wegen der weltweiten Finanzkrise um mehrere Monate verschoben.

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Lausitzer Rundschau, 5.12.2008

Bohrung in Schleife im Frühjahr

Gut dreiviertelvoll war der Saal des Sorbischen Kulturzentrums am Donnerstagabend, als die Firma Kupferschiefer Lausitz GmbH (KSL) ihre Bergbaupläne vorgestellt hat. Damit ging ein Wunsch der Schleifer in Erfüllung, denn sie hatten bereits seit dem Sommer eine Informationsveranstaltung gefordert.

Lausitzer Rundschau, 18.09.2008

Kupferleute ziehen in Sprembergs Lange Straße

Die Kupferschiefer Lausitz (KSL) GmbH wird noch im November dieses Jahres in den Räumen über der Sparkasse Spree-Neiße in der Langen Straße in Spremberg ihr Büro einrichten.

Das bestätigte am Dienstag KSL-Geschäftsführer Dr. Eike von der Linden den über 200 Bürgern, die zur Vorstellung des Kupferbergwerks in Spremberg gekommen waren. Mit dem Aufbau des Betriebes in den Jahren 2011 bis 2014 sollen 500 bis 1000  Menschen beschäftigt und regionale Firmen und Arbeitnehmer verstärkt nachgefragt sein. Und 900 direkte Arbeitsplätze werden von Linden zufolge entstehen, wenn im Jahr 2015 die Kupferförderung beginnt.
 

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Lausitzer Rundschau, 12.09.2008

900 Arbeitsplätze angepeilt

Kupferabbau in der Lausitz kann 2015 beginnen

Die Kupferschiefer Lausitz GmbH (KSL) hat in Berlin das Startsignal für den Bau eines Kupfererzbergwerkes in Spremberg (Spree-Neiße) gegeben. Die Region hofft auf einen Motor für den Arbeitsmarkt.

Das eigens gegründete deutsche Tochterunternehmen des amerikanischen Bergbaukonzerns Minera S.A. reichte die bergrechtlichen Betriebspläne bei den Bergämtern Brandenburgs und Sachsens ein. Gleichzeitig wurden Bohr- und Seismikfirmen für vorbereitende Feldarbeiten unter Vertrag genommen, die im Januar 2009 beginnen sollen. Das Projekt wird insgesamt rund 700 Millionen Euro kosten und soll ab 2015 etwa 900 Menschen im Bergbau und noch einmal so vielen bei Dienstleistungs- und Zulieferfirmen ein Einkommen sichern.

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