Neues Politik/Planung

Neues aus Politik und Landesplanung, z.B. Pläne für neue Tagebaue in Südbrandenburg.

Keine Autobahn durch den Wald


Lausitzer Rundschau, 29.01.2009

Der Saal des Kinocafés in Rietschen ist am Dienstagabend fast aus allen Nähten geplatzt, so groß war das Interesse der Bürger, Informationen über die Verlegung des Weißen Schöpses zu erfahren. Vertreter der Gemeinde, von Vattenfall, der Landestalsperrenverwaltung und vom Planungsbüro standen dazu Rede und Antwort.

Das Thema Tagebau ist in Atterwasch allgegenwärtig


Lausitzer Rundschau, 10.01.2009

Den Auftakt der Ortsrundgänge in den Dörfern der Gubener Region hat die LAUSITZER RUNDSCHAU am Donnerstag in Atterwasch vollzogen. Treffpunkt war der Hof von Ortsvorsteher und Landwirt Ulrich Schulz. Schnell wurde während des Gespräches klar: Alles dreht sich im Ort um den drohenden Tagebau, immer wieder führte das Gespräch zu diesem Problem zurück.

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„Wenn wir nichts tun, wird es richtig teuer“

Lausitzer Rundschau, 05.01.2009

In seinem Buch „Der Klimawandel“ (gemeinsam mit Hans Joachim Schellnhuber) fordert der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf den radikalen Umbau des Weltenergiesystems. Die RUNDSCHAU sprach mit dem Professor für Physik der Ozeane, Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

Herr Professor Rahmstorf, gibt es gute und schlechte Energien?

Es gibt lediglich Energieformen, die unterschiedliche Pro bleme mit sich bringen, die man mehr oder weniger gut in den Griff bekommen kann.

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Kerkwitz soll zuerst weichen


Lausitzer Rundschau, 17.12.2008

Für Kerkwitz, Atterwasch und Grabko (Spree-Neiße) läuft seit Dienstag das Umsiedlungsverfahren. Vattenfall Europe Mining & Generation hat die Planungsunterlagen für das Tagebaufeld Jänschwalde Nord eingereicht. Dabei sollen erst Kerkwitz (2030), dann Atterwasch (2035) und später Grabko (2041) abgebaggert werden.

Ortsbürgermeister Ulrich Schulz bekam die schlechte Nachricht schon Anfang vergangener Woche: Der Tagebau Jänschwalde Nord erfasst ganz Atterwasch. "Wir hatten immer noch gehofft, dass wenigstens ein Teil unseres Dorfes erhalten bleibt." Für Schulz und die meisten Atterwascher sei das aber nur ein Grund mehr, "mit allen Mitteln" gegen die Abbaggerung zu kämpfen.

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Lausitzer Rundschau, 07.11.2008

Braunkohle-Gegner warnen vor Wortbruch

Potsdam Braunkohle-Gegner haben die Zusage der Landesregierung angezweifelt, über die bisherigen Pläne hinaus keine weiteren Tagebaue zu genehmigen.

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