Neues Initiativen/Protest

Spätestens seit Horno regt sich in der Lausitz Widerstand gegen die Braunkohlenförderung. Neues dazu hier.

Finanzkrise, Gasstreit und Amtseintragung zum Trotz

Lausitzer Rundschau, 11.02.2009


Potsdam. Die klimaschädliche Braunkohleverstromung, die Abbaggerung von Lausitz-Dörfern und die schwierigen Bedingungen für Volksbegehren sollen Themen im Landtagswahlkampf werden. Das kündigten die Linke und Bündnis 90/Die Grünen am Dienstag an.

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Rietschen erhebt Einspruch gegen den Hauptbetriebsplan


Lausitzer Rundschau, 02.02.2009

Rietschen Die Gemeinde Rietschen ist gegen den Hauptbetriebsplan Tagebau Reichwalde in Einspruch gegangen. Darüber hat Bürgermeister Eberhardt Meier (Freie Wähler) während der Einwohnerversammlung zur Schöpsverlegung im Rietschener Kinocafé berichtet.
Grund für den Einspruch war laut Meier, dass das Unternehmen Vattenfall plane, den Tagebau ohne Vorschnitt zu fahren. Das bedeutet laut Bürgermeister, dass die Zeiträume für die Renaturierung der Flächen länger dauern und dass die wertvollen Böden aus der Schöpsaue für immer verloren gingen.

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Bürgerinitiative gegen Bergbauschäden in Weißwasser gegründet


Lausitzer Rundschau, 30.01.2009

Weisswasser. Donnerstagabend, Gasthof „Alte Schmiede“. Der Saal ist voll. Wieder mal. Mittlerweile ist es die dritte Infoveranstaltung zum Thema Bergbauschäden. Mit-Organisator Sven Schmied: „Ich freue mich, dass wieder so viele gekommen sind. Heute kann ich Ihnen mitteilen: Der Verein steht.“
Etwa zwei Stunden zuvor wurde der Bürgerinitiative Bergbauschäden – Lausitz e.V. an gleicher Stelle offiziell gegründet. „Wir haben den Namen mit der Lausitz bewusst weit gefächert, um Ansprechpartner für möglichst viele Betroffene zu sein“, so Schmied. 19 Gründungsmitglieder stimmen der vorgelegten Satzung einstimmig zu. Später wird das neue Führungsgremium gewählt.

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Sternmarsch in Spree-Neiße als Herzenssache

Lausitzer Rundschau, 05.01.2009

Der zweite Sternmarsch von Bewohnern der vom Braunkohletagebau Jänschwalde-Nord bedrohten Dörfer Atterwasch, Grabko und Kerkwitz in der Gemeinde Schenkendöbern hat am Sonntag nach Angaben des Koordinators des Volksbegehrens „Keine Neuen Tagebaue“, Falk Hermenau, etwa 450 Demonstranten vereint.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Aufruf zu mehr Initiative für den Erhalt der Heimat, mehr Aktionen gegen die Devastierung und für mehr Beteiligung am Volksbegehren. Dem Sternmarsch, der in Grabko, Atterwasch und Kerkwitz am frühen Nachmittag begonnen hatte, schlossen sich viele Bewohner der Region an. Aus Guben war Joachim Speichert gekommen. Er verfolge schon lange die Diskussion um die Reduzierung des Schadstoffausstoßes sowie den Emissionshandel und sehe im Anwachsen des weltweiten Kohlendioxydausstoßes eine Gefahr für Menschen und Umwelt. 

 

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Dörfer kämpfen weiter gegen Bedrohung

Lausitzer Rundschau, 02.01.2009

Region Auf Einladung der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hat im Deutsch-Slawischen Kulturzentrum in Guben eine Podiumsdiskussion zum Thema „Energiezukunft ohne Braunkohle“ stattgefunden. Der Sprecher von Vattenfall Europe Mining and Generation, Reinhardt Hassa, und die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag, Bärbel Höhn, lieferten sich heiße Wortgefechte.

 

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