Lausitzer Rundschau, 19.10.2007, Leserbrief



Andreas Hofer: Wir sind den Verhandlungsprofis ausgeliefert

Gedanken machte sich Umsiedler Andreas Hofer, Rohne.

Wenn wir, die Umsiedler, die Gemeinderatsbeschlüsse der Gemeinde Schleife vom 15. Oktober hinnehmen, kommt das für uns einer Auslieferung gleich.

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Lausitzer Rundschau, Regionalausgabe WSW, 19.10.2007

Bürgerinitiative reagiert auf die Ergebnisse der jüngsten Gemeinderatssitzung


Umsiedler aus Schleife fühlen sich verraten


Rohne. Im Zusammenhang mit den Beschlüssen des Gemeinderates Schleife in dieser Woche (die RUNDSCHAU berichtete) hat sich nun die Bürgerinitiative Umsiedler Schleife zu Wort gemeldet.

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Nichts geht ohne Anwalt - wenn Vattenfall es erlaubt


Wenn man verstehen will, wie es zu der jetzigen Situation in Schleife gekommen ist, muss man einige Ereignisse der Vergangenheit berücksichtigen.

„Nichts geht ohne Anwalt“ lautete die Überschrift eines Artikels über den Beginn der Umsiedlungsvorbereitungen in Trebendorf in der Lausitzer Rundschau vom Dezember 2003.

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Lausitzer Rundschau, Lokalausgabe Weißwasser,17.10.2007

Gemeinderat Schleife beschließt Forderungskatalog und Verhandlungsgruppe


Uneins mit Umsiedler-Initiative


«Volksvertreter sind unsere Diener, nicht unser Herren» hatten Mitglieder der Bürgerinitiative Umsiedler.Schleife auf eines ihrer Transparente geschrieben. Auch von Verkauf und Verrat war die Rede – eine Reaktion der Betroffenen auf einen wenige Minuten vorher gefassten Beschluss des Gemeinderates. Nach diesem wird der Rechtsanwalt der Initiative nicht, wie von dieser seit Monaten gefordert, mit am Verhandlungstisch sitzen, wenn der Grundlagenvertrag zwischen Schleife und Vattenfall ausgehandelt wird.

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Neues Deutschland, 24.09.07

Gemeinde verweigert Bürgern Teilnahme an Verhandlungen mit Vattenfall

Umsiedler wollen Gehör finden

Von Klaus Muche
 
In der sächsischen Gemeinde Schleife sind Bürger von der Umsiedlung wegen des Braunkohletagebaus bedroht. Um sich besser wehren zu können, haben sie jetzt eine Bürgerinitiative gegründet.
Am Rande des Tagebaus Nochten (Oberlausitz) eskaliert der Streit um die geplante Umsiedlung zweier Dörfer. Die Betroffenen in Rohne und Mulkwitz werfen der Gemeindeverwaltung vor, nicht ihre Interessen zu vertreten. Einem Rechtsanwalt wird die Teilnahme an der Verhandlungskommission mit Vattenfall verweigert. Noch immer hoffen sie auf eine gütliche Einigung. Aber der Tagebau, der vor 39 Jahren in der Nachbarschaft bei Mühlrose seinen Anfang nahm, seither zwölf Kilometer nach Osten zog, beim Kraftwerk Boxberg drehte und nun wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt, verlangt die Aufgabe ihrer Höfe und die Umsiedlung an einen noch unbekannten Standort. Jetzt geht es ihnen nur noch um Gerechtigkeit bei den anstehenden Verhandlungen mit dem Bergbauriesen Vattenfall.

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