Tabelle der verschwundenen Orte (bis 1993)

 

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Archiv der verschwundenen Orte

In Neu-Horno entstand ein "Archiv der verschwundenen Orte". Mit Hilfe originaler Dokumente und moderner Multimedia-Technik wird die Erinnerung an über 120 Lausitzer Orte und Ortsteile wachgehalten.

Weitere Informationen: http://www.verschwundene-orte.de

Lausitzer Rundschau, 11.12.2008

Seit 50 Jahren folgt Kohle den Belkas auf Schritt und Tritt

 

Die seit zwölf Monaten in Weskow lebende Familie Belka hat zweimal innerhalb von nur 35 Jahren ihre Wirtschaft an die Kohle verloren. Zunächst musste ihr Gehöft in Gosda dem Tagebau Welzow-Süd weichen, später auch Haus und Hof in der neuen Heimat Haidemühl. Im Dezember 2007 zogen die Belkas schließlich mitsamt ihrer Landwirtschaft nach Weskow. Doch wenn tatsächlich einmal der Tagebau Spremberg-Ost/Bagenz aufgeschlossen werden sollte, könnte die Grubenkante erneut keine 500 Meter von ihrem Grundstück entfernt verlaufen.

"Einem möglichen neuen Tagebau östlich von Spremberg sehe ich ganz gelassen entgegen. Er wäre zwar auch keinen halben Kilometer von unserem neuen Gehöft entfernt, aber ehe es soweit ist, vergehen wohl noch viele Jahre. Ich habe jedenfalls keine Angst davor", erklärt Gerhard Belka. Der Kohle stehe der 72-Jährige keinesfalls feindlich gegenüber, schließlich habe er, ebenso wie Tausende andere auch, über Jahrzehnte im Bergbau sein Auskommen gefunden. 

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Lausitzer Rundschau, 26.09.2008

Archiv in Horno ist komplett

 

Der Braunkohletagebau tilgt Lausitzer Dörfer und gefährdet so auch Kultur und Sprache der Sorben und Wenden. Gestern ist daher ein deutschlandweit einzigartiges Sprachlabor für diese Sprache im Archiv verschwundener Orte in Horno offiziell eröffnet worden. Mit dem Beitrag der Domowina ist das Archiv der Stiftung Horno komplett. 30 000 Euro hat Vattenfall-Projektleiter Bernhard Mosler zufolge das Unternehmen dafür bezahlt.

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Lausitzer Rundschau, 20.09.2009

Ehemaliges Tzschelln wäre jetzt 555 Jahre

 

Am 11.Oktober, einem Samstag, findet um 15 Uhr ein weiteres Heimattreffen der Bürger des früheren Dorfes Tzschelln im Kindererholungszentrum (KiEZ) am Weißwasseraner Braunsteich statt. Darauf macht Dieter Pannach, selbst ein ehemaliger Tzschellner, der in Boxberg wohnt, die RUNDSCHAU aufmerksam. Bei Pannach liefen alle Teilnahmemeldungen für das Treffen zusammen. Er gehört dem Vorstand des erst kürzlich neu gegründeten Heimatvereins für den abgebaggerten Ort an. „Ich kann berichten, dass sich nach der letzten Veröffentlichung in der RUNDSCHAU rund 120 Personen bei mir gemeldet haben. Es sind ehemalige Tzschellner, die erklärten, entweder beim Heimattreffen dabei zu sein oder in unserem Verein Mitglied werden wollen. Über diese große Resonanz, die ich nicht erwartet hätte, freue ich mich sehr“, meinte Dieter Pannach. Das um so mehr, weil auf den ersten Aufruf des Vereins zur Mitarbeit lediglich fünf ehemalige Bürger des früheren Ortes reagiert hatten (die RUNDSCHAU berichtete).

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